Gesundheitszentren

Nach Ausbruch des Bürgerkriegs mussten sämtliche regionalen, ehemals staatlichen Gesundheitszentren, aufgrund fehlender finanzieller Mittel geschlossen werden. In Folge der Kriegswirren haben zudem zahlreiche Ärzte das Land verlassen.

SyriAid unterstützte das einzige noch existierende Spital im Bezirk Afrin seit mehreren Jahren teils

mit Hilfsgüter, teils finanziell. Die Kosten für die Betreibung eines Gesundheitszentrums beliefen sich auf 24‘000 Franken und verfolgten folgende Zielsetzung:

 

 

  • Kostenlose medizinische Behandlung (Grundversorgung)

  • Beschaffung überlebenswichtiger Medikamente

  • Löhne für zwei Ärzt/innen sowie Krankenpfleger/innen

 

SyriAid finanzierte über zwei Jahre zwei dieser Gesundheitszentrum mit 48‘000 Franken. Bereits in den ersten drei Monaten nach Eröffnung wurden 600 Patientinnen und Patienten medizinisch behandelt.

Seit der Besetzung durch die Türkei (2018) sind die Einrichtungen zerstört und nicht mehr in Betrieb.

Ein Teil der Bevölkerung und der Binnenflüchtlingen, die in Afrin Zuflucht gefunden hatten, leben nun als Flüchtlinge in der Region Shabha. Ein Teil des Teams aus dem Spital Afrin hat im Dorf Fafin für 100‘000 bis 200‘000 Flüchtlinge in der Region ein Ersatzspital aufgebaut. SyriAid hat finanzielle Unterstützung für Medikamente geliefert. Die regelmässigen Spenden an das Spital sind aktuell auf Grund der politischen Lage nicht mehr möglich

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